01.12. – Peking

In Peking hole ich mir ein kostenloses Transit-Visum und fahre mit dem Airport Express in die Stadt. Schon am Flughafen merkt man schnell, dass man wieder in China ist: überall wird lautstark gerotzt und gespuckt, als ob alle Innereien raus müssten. Es ist bitterkalt, um die 0 bis 4 Grad, aber sehr schön sonnig und klar. Natürlich war ich vollkommen naiv und nicht darauf vorbereitet, deswegen muss ich den ganzen Tag sehr frieren. Immerhin habe ich zwei dünne Pullis übereinander und die Lufthansa Decke dabei. Ich laufe in den Straßen südlich vom Platz des himmlischen Friedens, finde zu meiner Enttäuschung aber nirgendwo Jiautzi oder Bautzi. Das scheint wohl kein Winteressen zu sein…

Ich schlendere durch die Straßen von Dashilan, gehe am Platz des himmlischen Friedens entlang nach Norden, durch die Nanluoguxiang Straße, zum Lama Tempel, und dann wieder zum Flughafen.

Der Flug von Peking nach Saigon mit Air China wirkt anstrengend lang, ist aber vom Niveau her wie ein gewöhnlicher Lufthansa Mittelstreckenflug.

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